Hauseinfahrten aus Betonpflaster werden täglich mit PKW-Gewicht belastet — Vibrationen und Scherkräfte wirken beim Auffahren auf die Fugen. Das Fugenmaterial muss dort bleiben, auch wenn Reifen über die Steinoberkante fahren. Die Körnung 0,5–1,0 mm ist für genau diese Belastungssituation ausgelegt: grob genug, um nicht aus der Fuge gespielt zu werden, fein genug, um die Fuge vollständig zu schließen.
Körnung 0,5–1,0 mm: Standfest in befahrenen Pflasterfugen
Für Einfahrten mit PKW-Belastung empfiehlt sich eine Körnung im mittleren Bereich. Bei Fugenbreiten von 3 bis 6 mm — dem Standard bei Betonpflaster auf Einfahrten — sitzt die Körnung 0,5–1,0 mm sicher in der Fuge. Die natürlich gerundeten Quarzkörner fließen beim Einbürsten leicht in jeden Fugenabschnitt. Nach dem ersten Regen setzt sich der Sand weiter und verdichtet sich zur kompakten Schicht. Die rein mineralische, inerte Zusammensetzung macht den Sand frostbeständig — kein Kalk, der bei Temperaturschwankungen die Fuge aufsprengen könnte. Unkrauthemmend durch die nährstoffarme, dicht gepackte Füllung. Tipp für befahrene Flächen: Nach dem Einbürsten die Fläche kurz mit dem Gartenschlauch befeuchten, damit sich der Sand in der Fuge setzt — das verkürzt die Einfahrzeit bis zur vollen Stabilität.
Altpapierentsorgung statt Plastikmüll
Nach dem Einbürsten des Fugensandes bleibt ein leerer Papiersack zurück — der gehört in die Altpapiersammlung, nicht in den Restmüll. Kein gelber Sack, keine Fahrt zum Recyclinghof. Quarzsand-Qualität identisch mit der PE-Sack-Variante: kalkfrei, keimfrei, ohne organische Bestandteile, bei 450 °C feuergetrocknet. Naturbeige ohne Pigmentzusatz. Ein 25-kg-Sack reicht bei 4 mm Fugenbreite und 30 mm Tiefe für etwa 6 bis 8 m² Pflasterfläche. Lagerhinweis: Papiersack trocken aufbewahren.
Alle Körnungen der Naturbeige-Linie: Fugensand Naturbeige. Kostenlos per DHL geliefert.




