Kontrasil CA — Calciumsilikatschlacke für anspruchsvolle Strahlaufgaben
Kontrasil CA ist ein eigenständiges Strahlmittel mit einer anderen mineralischen Basis als Kupfersilikat-Schlacke. Calciumsilikatschlacke entsteht als Nebenprodukt der Kohleverstromung — das Ergebnis ist ein hellbraunes, kantiges Korn mit einer Mohshärte von rund 7. Diese Materialeigenschaften machen Kontrasil CA geeignet für Aufgaben, bei denen eine definierte Oberflächenvorbereitung auf mineralischen und metallischen Untergründen gefragt ist.
Das 25-kg-Gebinde richtet sich an Betriebe, die Kontrasil CA als festen Bestandteil ihres Strahlprozesses einsetzen: Betonvorbereitung für Industriebodenbeschichtungen, Fassadenreinigung, Entrostung von Stahlbeton-Bewehrung oder Korrosionsschutzmaßnahmen an Stahl im Hochbau.
Mineralisch anders — was Calciumsilikatschlacke von Kupfersilikat unterscheidet
Während Kupfersilikat-Schlacke aus der Kupferverhüttung stammt und dunkelgrau ist, basiert Kontrasil CA auf Calciumsilikat aus der Kraftwerksverbrennung. Die hellbraune Farbe des Korns ist materialtypisch. Die abrasive Wirkung ist vergleichbar: kantig, aggressiv, mit guter Abtragswirkung auf Zunder, Oxidschichten und schwer haftende Beschichtungsreste.
Beide Materialien sind Einwegstrahlmittel. Das verbrauchte Korn wird nach dem Strahlen entsorgt — kein Sieben, kein Wiederaufbereiten. Für Freiluft-Einsätze und Einmalaufträge ist das der richtige Ansatz.
Anwendungsfelder von Kontrasil CA
Kontrasil CA zeigt seine Stärken besonders dort, wo neben Stahl auch Beton und Mauerwerk bearbeitet werden:
- Industrieböden: Betonflächen vor Epoxid- oder Polyurethan-Beschichtung aufrauen — das Anker-Profil verbessert die Haftung dauerhaft
- Fassaden: Fassadenreinigung und Untergrundvorbereitung vor Anstrich oder Putz
- Stahlbeton: Freilegen und Entrosten von Bewehrungsstahl bei Betonsanierungen
- Stahl im Hochbau: Träger, Stützen, Verbindungsbleche vor Grundierung
Die hellbraune Eigenfarbe des Materials ist beim Einsatz auf hellen oder weißen Untergründen zu beachten — eventuelle Verfärbungen sind durch die Beschichtung abzudecken.
BGR 500 — silikoseungefährlich
Kontrasil CA enthält keinen kritischen Anteil an freier Kieselsäure und gilt als silikoseungefährlich gemäß BGR 500. Der Einsatz in Druckluft-Strahlanlagen ist zulässig. Schleuderrad-Anlagen sind für dieses Material nicht geeignet.
Strahlerschutzausrüstung — Helm mit Frischluftzufuhr, Körperschutz — ist beim Druckluftstrahlen unabhängig vom Strahlmittel Pflicht.
Lieferung und Verfügbarkeit
Kontrasil CA ist in einem 25-kg-Gebinde erhältlich. Versand kostenlos per DHL, Direktversand aus eigenem Lager. Die Körnung wird beim Kauf über das Produktdropdown gewählt.


