Filtersand

Filtersand für Ihre Sandfilteranlage — welche Körnung passt?

AQUAGRAN® Filtersand – auch als Poolfiltersand bezeichnet – ist speziell aufbereiteter Quarzsand für Sandfilteranlagen im Pool, für Hauswasserwerke und den Brunnenbau. Er filtert Schmutzpartikel, Algen und Trübstoffe aus dem Wasser – zuverlässig und ohne chemische Zusätze. Im Gegensatz zu gewöhnlichem Bausand oder Spielsand ist AQUAGRAN® mehrfach gewaschen, präzise gesiebt und bei 450 °C feuergetrocknet. Das Ergebnis: ein keimfreies, pH-neutrales Filtermedium nach DIN EN 12904.

In unserem Lager führen wir Filtersand in über zehn verschiedenen Körnungen – von der Pool-Standardkörnung 0,4–0,8 mm bis zu grobem Filterkies mit 2,0–5,6 mm für Brunnenbauten und Drainagen. Alle Körnungen sind in 25-kg-Säcken erhältlich und werden versandkostenfrei geliefert.


Welcher Filtersand ist für welchen Pool geeignet?

Die wichtigste Frage beim Kauf: Welche Körnung passt zu Ihrer Sandfilteranlage? Die Antwort hängt vom Hersteller und Modell Ihres Filterkessels ab. Die folgende Tabelle zeigt die Empfehlungen der gängigsten Anlagenhersteller – prüfen Sie aber immer zusätzlich die Betriebsanleitung Ihres Geräts, da es modellspezifische Abweichungen geben kann.

Anlagenhersteller Empfohlene Körnung Hinweis
Intex 0,4–0,8 mm Je nach Modell auch 0,7–1,2 mm möglich – Betriebsanleitung prüfen
Bestway (Flowclear) 0,45–0,85 mm Abweichende Körnung kann Filterleistung reduzieren und Garantieverlust verursachen
Steinbach 0,4–0,8 mm Standardkörnung für die meisten Modelle
Größere Anlagen (ab ca. 75 kg Füllung) 0,71–1,25 mm Grobe Körnung für mehr Durchfluss bei großen Kesseln

Für die meisten privaten Sandfilteranlagen in Deutschland ist die Körnung 0,4–0,8 mm die richtige Wahl. Sie passt zu Intex, Bestway Flowclear und Steinbach-Anlagen und ist gleichzeitig die am häufigsten nachgefragte Körnung – auch für Poolsand bekannt.

Unsere Filtersand-Körnungen im Überblick

Was uns von anderen Anbietern unterscheidet: Sie finden bei uns nicht nur eine oder zwei Standardkörnungen, sondern ein vollständiges Sortiment – abgestimmt auf Pool, Brunnen und Drainage. Alle Körnungen sind in Filtersand Naturbeige und Filtersand Naturgrau erhältlich. Wenn Sie Körnung und Farbe offen halten möchten, bietet unser Filtersand Mix Gewichte-Sortiment eine praktische Übersicht aller Varianten.

Körnung Typischer Anwendungsbereich Verfügbare Farben
0,4–0,8 mm Pool-Standard (Intex, Bestway, Steinbach) Beige, Grau
0,5–1,0 mm Pool (größere Anlagen), Brunnen Beige, Grau
0,63–1,25 mm Pool (Kessel ab ca. 400 mm Durchmesser) Beige, Grau
0,71–1,25 mm Pool (größere Anlagen), Brunnen, Schichtaufbau Beige, Grau
1,0–2,0 mm Tragschicht, Mehrschichtfilter Beige, Grau
1,0–3,15 mm Brunnenbau, Drainage (DIN 4924) Beige, Grau
1,4–2,2 mm Grobfilter, Tragschicht Beige
2,0–3,15 mm Filterkies grob, Drainage Beige, Grau
2,0–4,0 mm Filterkies, Brunnenbau Grau
2,0–5,6 mm Drainageschicht, Grobfiltration, Teichfilter Grau
3,15–5,6 mm Filterkies grob, Brunnenbau, Stützschicht Beige, Grau

Sie sind sich bei der Körnung unsicher? Schauen Sie in die Betriebsanleitung Ihrer Sandfilteranlage – dort finden Sie die genaue Empfehlung des Herstellers. Falls Sie ein älteres Gerät ohne Anleitung haben, ist 0,4–0,8 mm in fast allen Fällen die richtige Wahl für private Poolfilter.

Wie viel Filtersand brauche ich?

Die benötigte Menge hängt vom Durchmesser Ihres Filterkessels ab. Als Richtwert gilt: Der Kessel darf maximal zu zwei Dritteln gefüllt werden – der verbleibende Raum wird für die Rückspülung benötigt. Die genaue Füllmenge steht auf dem Typenschild Ihrer Sandfilteranlage.

Kesseldurchmesser Benötigte Menge (ca.) Säcke à 25 kg
300 mm ca. 25 kg 1 Sack
400 mm ca. 50 kg 2 Säcke
500 mm ca. 75 kg 3 Säcke
600 mm ca. 100 kg 4 Säcke

Alle Angaben sind Richtwerte. Den exakten Wert entnehmen Sie bitte dem Typenschild oder der Betriebsanleitung Ihrer Sandfilteranlage. Für Bestway Flowclear-Anlagen gibt Bestway modellspezifische Füllmengen zwischen ca. 8,5 kg und 58 kg an – überprüfen Sie daher in jedem Fall Ihre Betriebsanleitung.

Filtersand oder Filterglas – was ist besser?

Diese Frage stellen sich viele Pool-Besitzer beim Sandwechsel. Die ehrliche Antwort: Beides funktioniert gut – sie haben unterschiedliche Stärken.

Das bewährte Filtermedium ist seit Jahrzehnten in privaten Sandfilteranlagen im Einsatz. Es ist günstig, weit verbreitet und einfach zu beschaffen. Filterglas aus recyceltem Altglas filtert dagegen feiner (bis ca. 10 µm gegenüber ca. 20–25 µm bei Quarzsand-Filtermedium), hält mit 4–6 Jahren etwas länger (3–5 Jahre beim Sand) und benötigt rund 20 % weniger Füllmenge. Die glatte Glasoberfläche reduziert außerdem die Biofilm-Bildung. Der Nachteil: Filterglas ist deutlich teurer pro Kilogramm.

Beide Filtermedien sind direkt austauschbar – kein Umbau nötig. Wenn Sie Ihren Pool hauptsächlich durch die Saison bringen wollen und auf den Preis achten, ist AQUAGRAN® das richtige Filtermedium. Wer maximale Filterfeinheit und längere Standzeiten bevorzugt, findet in unserem Filterglas Filtermedium eine passende Alternative.

Merkmal AQUAGRAN® Filtersand Filterglas
Filterfeinheit ab ca. 20–25 µm ab ca. 10 µm
Standzeit 3–5 Jahre 4–6 Jahre
Füllmenge Basis ca. 20 % weniger
Biofilm-Risiko Höher (raue Oberfläche) Geringer (glatte Oberfläche)
Preis pro kg Günstiger Ca. 2–3× teurer
Material Natürlicher Quarzsand Recyceltes Altglas

Richtige Anwendung und Pflege

Einbau: Füllen Sie das Filtermedium bei ausgeschalteter Pumpe in den Filterkessel. Achten Sie darauf, den Standrohr-Einlass (Lateralrohr) während des Befüllens mit einem Stopfen oder einem umgekehrten Gefäß zu schützen, damit kein Sand ins Rohrsystem gelangt. Füllen Sie den Kessel maximal zu zwei Dritteln – der restliche Raum wird für die Rückspülung benötigt.

Rückspülen: Spülen Sie Ihre Sandfilteranlage rück, wenn der Filterdruck um ca. 0,2–0,3 bar gegenüber dem Ausgangswert gestiegen ist. Je nach Nutzung und Verschmutzung ist das alle 1–3 Wochen der Fall. Lassen Sie den Rückspülvorgang laufen, bis das Abwasser klar abfließt – das dauert in der Regel 2–3 Minuten. Anschließend immer einen Klarspülgang (Nachspülen) durchführen, bevor Sie die Anlage wieder in den Filterbetrieb schalten.

Wechselintervall: Als Faustregel gilt: das Material alle 3–5 Jahre wechseln. Tauschen Sie es früher aus, wenn das Poolwasser trotz korrekter Wasserchemie trüb bleibt, der Filterdruck anhaltend erhöht ist oder häufiges Stoßchloren nötig wird – das sind Zeichen eines erschöpften Filtermediums.

AQUAGRAN® Filtersand eignet sich außerdem als Filtermedium für Gartenteiche und Teichfilteranlagen.

Auch für den Brunnenfilter ist geprüfter Filtersand unverzichtbar: Für Brunnen und Hauswasserwerke schreibt die DIN 4924 eine definierte Körnung vor — in der Regel 1,0–3,15 mm als Kiesschüttung rund um das Filterrohr. Unser AQUAGRAN® Filtersand ist nach DIN 4924 geeignet und in dieser Körnung erhältlich. Für den Teichfilter eignen sich gröbere Körnungen ab 1,0 mm besonders gut: Sie bieten ausreichend Durchfluss, ohne den Filter zu verstopfen, und bilden gleichzeitig eine stabile Filterschicht für den biologischen Abbau von Schadstoffen.

Als alternatives Filtermedium führen wir außerdem Lavagranulat – ein poröses Vulkangestein, das sich besonders für biologische Filtration in Teichen und Pflanzenfiltern eignet. Für Teich-Anwendungen empfehlen wir ergänzend Zeolith als natürliches Filtermedium. Aquarienbesitzer finden feinen Aquariumsand in unserer Aquariumsand-Kategorie. Für Terrassenfugen und Pflasterflächen im Garten führen wir außerdem Fugensand.

Qualität, der Sie vertrauen können

AQUAGRAN® steht für geprüften Quarzsand-Filtersand. Hinter dem Namen stehen konkrete Qualitätsmerkmale, die für den Einsatz in der Wasseraufbereitung entscheidend sind.

  • Feuergetrocknet bei 450 °C: Die Hochtemperaturtrocknung verbrennt organische Verunreinigungen vollständig und macht den Sand keimfrei – Voraussetzung für den Einsatz in der Trinkwasser- und Poolwasseraufbereitung.
  • Mehrfach gewaschen und gesiebt: Feine Stäube und Lehmreste werden vor der Abfüllung gründlich ausgewaschen. Das verhindert Trübungen beim Erstbetrieb.
  • pH-neutral: AQUAGRAN® beeinflusst den pH-Wert Ihres Poolwassers nicht – kein Korrekturaufwand nach dem Sandbefüllen.
  • DIN EN 12904: Die europäische Norm für Filtersande in der Trinkwasseraufbereitung. Ein Produkt, das diese Norm erfüllt, eignet sich gleichzeitig für Schwimmbadwasser (DIN 19643) und den Brunnenbau (DIN 4924).
  • Papiersack – plastikfrei: AQUAGRAN® Filtersand ist in robusten Papiersäcken verpackt. Kein Plastikmüll, keine Folie – konsequent bis zum letzten Gramm.

Alle 25-kg-Säcke werden versandkostenfrei aus unserem Lager geliefert. Wir arbeiten mit DHL zusammen – Ihre Bestellung ist in der Regel innerhalb weniger Werktage bei Ihnen.

AQUAGRAN® Filtersand direkt vom Fachhändler
Versandkostenfrei • Lieferung per DHL • Plastikfreie Verpackung • 30 Tage Widerrufsrecht

Warum bei quarz-sand.de bestellen?

  • Direktversand ab Lager — sofort lieferbar, schneller DHL-Versand
  • AQUAGRAN® Filtersand nach DIN EN 12904 — mehrfach gewaschen, gesiebt und bei 450 °C feuergetrocknet: keimfrei, pH-neutral, poolfertig
  • Kostenloser Versand — versandkostenfrei ab dem ersten Paket per DHL

Häufig gestellte Fragen zu Filtersand

Welche Filtersand-Körnung brauche ich für meinen Pool?

Für die meisten privaten Poolfilter (Intex, Steinbach, Bestway Flowclear) ist die Körnung 0,4–0,8 mm die richtige Wahl. Bestway empfiehlt offiziell 0,45–0,85 mm; größere Anlagen ab ca. 75 kg Füllmenge benötigen 0,71–1,25 mm. Maßgeblich ist stets die Betriebsanleitung Ihres Geräts — schauen Sie auf das Typenschild oder die Herstellerangabe im Handbuch.

Wie viel Filtersand brauche ich für meine Sandfilteranlage?

Der Kesseldurchmesser bestimmt die Menge: 300 mm ≈ 25 kg, 400 mm ≈ 50 kg, 500 mm ≈ 75 kg, 600 mm ≈ 100 kg. Befüllen Sie den Kessel maximal zu zwei Dritteln — der freie Raum ist für die Rückspülung notwendig. Den genauen Wert entnehmen Sie dem Typenschild Ihrer Anlage. Alle Angaben sind Richtwerte.

Wie oft muss das Filtermedium gewechselt werden?

Alle 3–5 Jahre sollte Filtersand gewechselt werden. Wechseln Sie früher, wenn das Wasser trotz korrekter Chemie trüb bleibt, der Filterdruck dauerhaft erhöht ist oder häufiges Stoßchloren nötig wird — das sind sichere Zeichen eines erschöpften Filtermediums. Filterglas hält mit 4–6 Jahren etwas länger, ist aber deutlich teurer.

Was ist der Unterschied zwischen Filtersand und Filterglas?

Filterglas filtert feiner (bis ca. 10 µm vs. ca. 20–25 µm bei Quarzsand), hält länger (4–6 vs. 3–5 Jahre) und benötigt rund 20 % weniger Füllmenge. AQUAGRAN® Quarzsand ist günstiger und seit Jahrzehnten in privaten Pools bewährt. Beide Produkte sind direkt austauschbar — kein Umbau der Anlage notwendig. Details finden Sie in unserem Filterglas Filtermedium.

Warum muss Filtersand feuergetrocknet sein?

Die Trocknung bei 450 °C verbrennt alle organischen Verunreinigungen und macht das Material keimfrei — Voraussetzung für den Einsatz nach DIN EN 12904 in der Trinkwasser- und Poolwasseraufbereitung. Normaler Quarzsand oder Spielsand ist nicht feuergetrocknet, enthält organische Reste, Lehm und Feinstaub — und ist deshalb als Filtermedium ungeeignet.

Kann ich normalen Quarzsand oder Spielsand als Filtersand verwenden?

Nein — Bausand und Spielsand sind als Filtermedium ungeeignet. Sie enthalten Feinstpartikel, Lehmreste und organisches Material, die den Filter verstopfen, Trübungen verursachen und die Pumpe belasten können. AQUAGRAN® ist speziell aufbereitet: mehrfach gewaschen, präzise gesiebt, bei 450 °C feuergetrocknet und nach DIN EN 12904 geprüft.

Kann ich Filtersand auch im Teich oder Teichfilter verwenden?

Ja — AQUAGRAN® Filtersand eignet sich auch als Filtermedium für Gartenteiche und Teichfilteranlagen. Für Teichfilter empfehlen sich Körnungen ab 1,0 mm, da feinere Körnungen bei starkem organischen Eintrag (Laub, Algen) schneller verstopfen. Gröbere Körnungen wie 2,0–5,6 mm dienen als Drainageschicht und Kiesfilter. Da Teichwasser in der Regel nicht für den menschlichen Konsum bestimmt ist, gelten hier keine Trinkwasser-Normen — dennoch bietet das geprüfte Material nach DIN EN 12904 eine hohe Prozesssicherheit. Ergänzend empfehlen wir Zeolith als natürliches Filtermedium zur Ammoniak-Bindung im Teich.

Woran erkenne ich, dass mein Filtersand verbraucht ist?

Prüfen Sie den Sand visuell: Verklumpungen, dunkle Verfärbungen oder ein lehmiger Film auf den Körnern deuten auf ein erschöpftes Filtermedium hin. Ein einfacher Test: Nehmen Sie eine Handvoll Sand aus dem Kessel — frischer Filtersand rieselt locker und ist hellbeige bis weiß. Verbrauchter Sand fühlt sich schmierig an und bildet Klumpen. Wenn zusätzlich der Filtersand gewechselt werden muss, weil Rückspülen den Ausgangsdruck nicht mehr herstellt, ist das Material am Ende seiner Standzeit angekommen.

Wie wechsele ich den Filtersand in meiner Sandfilteranlage?

Ein Filtersand-Wechsel ist in wenigen Schritten erledigt:

  1. Pumpe abschalten — Filterpumpe ausschalten und vom Stromnetz trennen.
  2. Filterkessel öffnen — Deckel und Mehrwegeventil abnehmen, um Zugang zum Sand zu erhalten.
  3. Alten Sand entfernen — Mit einem Nass-/Trockensauger absaugen oder manuell herausschöpfen.
  4. Kessel spülen — Kessel und Filterrohre mit dem Gartenschlauch gründlich ausspülen.
  5. Neuen Filtersand einfüllen — Frischen AQUAGRAN® Filtersand bis maximal zwei Drittel des Kesselvolumens einfüllen.
  6. Rückspülen — Mehrwegeventil auf „Rückspülung“ stellen, Pumpe 2–3 Minuten laufen lassen.
  7. Nachspülen — Ventil auf „Nachspülen“ stellen und 30–60 Sekunden weiterlaufen lassen.
  8. Normalbetrieb — Ventil auf „Filtern“ stellen und Anlage in Betrieb nehmen.

Den Filtersand wechseln Sie am besten zu Beginn der Pool-Saison — bevor das Wasser eingelassen wird.

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