Kontrasil CA Strahlmittel kaufen
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Kontrasil CA: Calciumsilikatschlacke als Strahlmittel
Kontrasil ist eine eingetragene Marke im Bereich Strahltechnik für mineralische Schlacke-Strahlmittel. In unserem Sortiment führen wir Kontrasil CA — die Calciumsilikat-Variante, erhältlich als strahlofix®-Produkt. Das Material entsteht als Schmelzkammerschlacke bei der Kohleverstromung und wird zu einem kantig-splittrigen Strahlmittel mit hoher Abrasivität aufbereitet.
Mit einer Härte von rund 7 Mohs liegt die Schlacke geringfügig über dem KuSi-Bereich (6–7 Mohs) und deutlich über weicheren Alternativen wie Glasperlen oder Walnussgranulat. Das Material enthält weniger als 2 % freie kristalline Kieselsäure, ist nach DGUV Regel 100-500 (Kapitel 2.24) zugelassen und gilt damit als silikoseungefährlich. strahlofix® ist eine eingetragene Marke, unter der wir auch Glasperlen-Produkte vertreiben — Kontrasil CA ist ein separates Produkt mit eigenem Leistungsprofil.
Was unterscheidet Kontrasil CA von Kontrasil CU (KuSi)?
Der Markenname „Kontrasil“ deckt zwei verschiedene Schlacke-Typen ab, die sich in Herkunft und Zusammensetzung unterscheiden:
| Eigenschaft | Kontrasil CA (unser Produkt) | Kontrasil CU / KuSi |
|---|---|---|
| Material | Calciumsilikatschlacke | Kupfersilikatschlacke |
| Herkunft | Kohleverstromung (Schmelzkammer) | Kupferverhüttung |
| Farbe | Hellbraun | Dunkelgrau |
| Härte | ca. 7 Mohs | 6–7 Mohs |
| Freie Kieselsäure | < 2 % | < 0,1 % |
| Verfügbare Gebinde | 25 kg | 5 / 10 / 12,5 / 15 / 25 kg |
Für kleinere Mengen oder zum ersten Ausprobieren eines Schlacke-Strahlmittels empfiehlt sich die KuSi-Kategorie, da dort Gebinde ab 5 kg erhältlich sind. Kontrasil CA ist in unserem Sortiment als 25-kg-Sack verfügbar und richtet sich an Anwender, die größere Mengen benötigen.
Einsatzgebiete von Kontrasil CA
Kontrasil CA ist ein Einwegstrahlmittel für alle Aufgaben, bei denen Oberflächen schnell von Rost, Zunder, alten Lacken oder Verunreinigungen befreit werden müssen:
- Entrosten auf Stahl: Korrosionsschichten, Flugrost und Tiefrost von Stahlbauteilen, Stahlprofilen und Rohren entfernen
- Entlacken: Altlacke, Korrosionsschutzanstriche und Grundierungen lösen — als Vorbereitung für neue Beschichtungssysteme
- Entzundern: Walzzunder und thermisch veränderte Oxidschichten nach dem Schweißen oder Warmumformen abblasen
- Beton und Naturstein: Reinigung von mineralischen Oberflächen, Entfernung von Ausblühungen und alten Anstrichen
- Oberflächenaufrauung: Haftgrundvorbereitung für neue Beschichtungen durch kontrollierte Aufrauung der Metalloberfläche
Kontrasil CA hinterlässt nach dem Strahlen eine raue, haftvermittelnde Oberfläche — das ist für Korrosionsschutzanstriche und Industriebeschichtungen genau das gewünschte Ergebnis. Für Anwendungen, bei denen eine glatte, seidenmatte Oberfläche das Ziel ist — zum Beispiel bei Edelstahl oder Aluminium — sind Glasperlen die bessere Wahl. Auch strahlofix® Glasperlen stehen in verschiedenen Körnungen zur Verfügung.
Direkt ab Lager – schneller Versand
- Versandkostenfrei per DHL innerhalb Deutschlands
- Schnelle Lieferung aus eigenem Lager
- BGR-500-konform — silikoseungefährlich, für gewerblichen Einsatz zugelassen
- 25-kg-Sack — Calciumsilikatschlacke Kontrasil CA, Marke strahlofix®
- 30 Tage Widerrufsrecht
Häufig gestellte Fragen zu Kontrasil
Was ist Kontrasil CA und was bedeutet "CA"?
Kontrasil ist eine eingetragene Marke für Schlacke-Strahlmittel aus der Strahltechnik. Das Kürzel "CA" steht für Calcium — die Schlacke entsteht als Schmelzkammerschlacke bei der Kohleverstromung. Das Material ist kantig, hellbraun und wird als silikoseungefährliches Einwegstrahlmittel für gewerbliche und handwerkliche Strahlanwendungen eingesetzt. strahlofix® vertreibt Kontrasil CA im 25-kg-Sack.
Kontrasil oder Asilikos — was ist der Unterschied?
Asilikos ist ein Handelsname für Kupfersilikatschlacke — das gleiche Material wie unser KuSi (Kontrasil CU). Kontrasil CA hingegen ist eine Calciumsilikatschlacke — ein anderes Material mit anderer Herkunft (Kohleverstromung statt Kupferverhüttung). Für Strahlanwendungen sind beide Materialien vergleichbar einsetzbar: kantig, silikoseungefährlich, hohes Abtragsverhalten. Unser Sortiment enthält Kontrasil CA — Asilikos führen wir nicht.
Ist Kontrasil CA silikosefrei?
Kontrasil CA enthält weniger als 2 % freie kristalline Kieselsäure und liegt damit innerhalb des zulässigen Grenzwertes nach DGUV Regel 100-500 (Kapitel 2.24). Das Material ist als silikoseungefährlich eingestuft und für gewerbliche Strahlanwendungen zugelassen. Zum Vergleich: Quarzsand enthält 70–99 % freie kristalline Kieselsäure und ist als Strahlmittel in Deutschland verboten.
Kann man Kontrasil CA wiederverwenden?
Kontrasil CA ist als Einwegstrahlmittel konzipiert. Die spröde Struktur der Schlackepartikel führt beim Aufprall zum Zerbrechen des Korns. Eine Wiederverwendung durch Sieben und Rückführung ist — wie bei KuSi — nicht vorgesehen. Einwegstrahlmittel bieten den praktischen Vorteil, dass kein Siebaufwand anfällt, was besonders bei Freiluft-Strahlen größerer Flächen die Handhabung vereinfacht.
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