Urgesteinsmehle Steinmehl

Diabas-Urgesteinsmehl — fein gemahlenes Naturgestein aus der Basalt-Familie — bewährt sich in zwei völlig unterschiedlichen Anwendungsbereichen: als natürliches Staubbad-Material für Hühner und Geflügel sowie als mineralstoffreicher Bodenhilfsstoff im Garten. Anders als Quarzsand oder synthetische Mineralien ist es ein Gestein, das über viele Jahrmillionen geformt wurde und ein natürliches Spektrum an Calcium, Magnesium, Eisen und Spurenelementen mitbringt. Das Material ist FiBL-gelistet und für den ökologischen Landbau zugelassen — ein wichtiges Qualitätsmerkmal. In dieser Kategorie finden Sie 23 Produkte in drei Konsistenz-Typen, in Gewichtsklassen ab 1 kg bis 25 kg, versandkostenfrei per DHL direkt aus eigenem Lager. Als Teil unseres Bereichs Garten & Außenbereich richtet sich dieses Sortiment an Geflügelhalter ebenso wie an Hobbygartner und Bio-Landwirte.

Urgesteinsmehl für Hühner und Geflügel

Hühner staubbaden täglich — ein angeborenes Verhalten zur Gefiederpflege, das gleichzeitig Ektoparasiten fernhält. Als Badestreu hat sich Diabas-Steinmehl in der Hobbygef lügelhaltung seit Jahren einen festen Platz erarbeitet. Die fein gemahlenen Partikel des Gesteins wirken rein physikalisch-mechanisch auf Milben und andere Ektoparasiten — ohne chemische Wirkstoffe, ohne Rückstände im Gefieder. Geeignet für Hühner, Puten, Wachteln, Tauben, Fasane und weiteres Geflügel.

Wer das Produkt für Hühner kaufen möchte, findet in unserer Kategorie zwei praxiserprobte Konsistenz-Varianten: die Pulver-Variante „fein“ (0–63 µm) und die körnigere Variante „sandig“ (0–2 mm). Beide eignen sich als Badezusatz — je nachdem, ob Sie ein feines Puder oder eine körnigere Grundfüllung bevorzugen.

Staubbad mit Urgesteinsmehl – Anwendung und Dosierung

Zwei Anwendungsformen haben sich in der Praxis bewährt:

  • Pur als Staubbad-Füllung: Füllen Sie die Staubbadewanne vollständig mit dem Gesteinsmehl. Die Variante „fein“ (0–63 µm) wirkt als feines Puder, das sich tief in das Gefieder arbeitet. Die Variante „sandig“ (0–2 mm) dient als körnigere Grundfüllung, die dem natürlichen Badeverhalten der Hühner sehr entgegenkommt.
  • Als Beimischung zu Sand: Mindestens 10 % des Gesamtvolumens dieser Füllung sollten aus dem Gesteinsmehl bestehen. Den Rest können Sie mit handelüblichem Vogelsand auffüllen.

Als Einstreu-Zusatz im Stall lässt sich das Material mit bis zu 200 g/m² über die vorhandene Einstreu streuen — besonders sinnvoll in den warmen Monaten, wenn der Parasitendruck steigt. Das Staubbad muss in jedem Fall trocken bleiben: Feuchtigkeit setzt die physikalische Wirkung der feinen Mineralpartikel erheblich herab. Stellen Sie die Wanne überdacht auf und frischen Sie das Material regelmäßig auf.

Für die direkte Anwendung auf dem Gefieder — etwa das Bestäuben von Kamm, Hals und Gefieder Ihrer Hühner bei sichtbarem Parasitenbefall — eignet sich das Gesteinspulver ultrafein (0–50 µm) besonders gut. Seine noch feinere Körnung haftet gleichmäßiger an der Oberfläche und gelangt auch in schwer erreichbare Bereiche.

Als ergänzendes Stallprodukt mit gleichmäßiger Körnung empfehlen wir unsere Geflügeleinstreu aus Diabas-Sand in der Körnung 0–2 mm. Diese ist als Hauptfüllung und Stalleinstreumaterial ausgelegt. Das Gesteinsmehl dieser Kategorie ist das feinere, vielseitigere Produkt — für Beimischung, Puder-Anwendung direkt am Tier und zugleich als Gartenmittel nutzbar.

Urgesteinsmehl und die Rote Vogelm ilbe – physikalische Wirkung

Die Rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae) ist der gefürchtete Ektoparasit der Hühnerhaltung. Sie tritt besonders zwischen April und September auf — wenn Temperaturen und Luftfeuchte steigen und die Vermehrung dieser Parasiten begünstigen. Viele Geflügelhalter suchen in dieser Zeit nach wirksamen, aber naturverträglichen Lösungen. Das Material unterstützt die natürliche Parasitenabwehr Ihrer Hühner auf physikalisch-mechanischem Weg.

Das Wirkprinzip: Die fein gemahlenen Mineralpartikel lagern sich in den winzigen Körperöffnungen und Gelenkspalten der Milben ab. Dadurch verlieren die Parasiten Körperflüssigkeit — sie trocknen aus und verenden. Keine chemische Reaktion ist beteiligt, keine Resistenzbildung droht. Regelmäßige Anwendung während der Milben-Saison von April bis September ist empfehlenswert. Bei starkem Milbenbefall empfehlen wir die Beratung durch einen Tierarzt, da das Steinmehl eine ergänzende Hygienemaßnahme und kein tierärztliches Behandlungsmittel ist.

Steinmehl im Vergleich zu Kieselgur

Kieselgur ist in der Hobbygef lügelhaltung als Milbenschutzmittel weit verbreitet. Doch es gibt einen wesentlichen Nachteil: Kieselgur enthält Kieselsäure als freien Quarz, der bei der Anwendung als lungengängiger Feinstaub freigesetzt werden kann — ein Risiko für Mensch und Tier. Das Gestein hingegen enthält Kieselsäure ausschließlich als Silikatverbindungen (rund 40–45 % SiO₂, gebunden im Gestein). Freier Quarz ist nicht enthalten.

Deshalb gilt es als natürliche Alternative zu Kieselgur bei vergleichbarer physikalisch-mechanischer Wirkung gegen Ektoparasiten. Ein weiterer Vorteil: Seine Mineralien — Calcium, Magnesium, Eisen und eine Reihe von Spurenelementen — leisten auch nach der Nutzung noch einen Mehrwert. Kommt das gebrauchte Badematerial in den Kompost oder auf den Garten, dient es dort als natürlicher Mineralstoffdünger.

Urgesteinsmehl im Garten

Als natürlicher Mineralstofflieferant für Beete, Rasenflächen, Kompost und Obstgehölze hat sich Diabas-Steinmehl im Biogarten bewährt. Im Gegensatz zu schnell löslichen Mineraldüngern verwittern die Silikate dieses Gesteins langsam und stellen Calcium, Magnesium, Eisen und Spurenelemente wie Mangan, Kupfer und Zink über einen langen Zeitraum kontinuierlich bereit. Das stärkt die Bodenstruktur und die Widerstandskraft Ihrer Pflanzen auf nachhaltige Weise. Böden mit niedrigem pH-Wert profitieren zusätzlich: Das calciumreiche Gestein wirkt basisch und beugt Bodenversauerung vor.

Das Material ist FiBL-gelistet und gemäß EU-Verordnung 889/2008 für den ökologischen Landbau zugelassen — eine wichtige Voraussetzung für zertifizierte Biogärtner und Bio-Betriebe. Alle Produkte in dieser Kategorie sind für den ökologischen Landbau geeignet. Wer im Garten auf Chemie verzichten will, findet in diesem Naturprodukt einen verlässlichen Verbündeten, der gleichzeitig Boden, Pflanzen und Umwelt schont. Als ergänzenden mineralischen Bodenhilfsstoff für strukturarme Böden empfehlen wir außerdem unser Lavagranulat, das sich besonders für Hoch- und Kübelbeet gut eignet.

Bodenverbesserung und Kompost – Dosierung und Zeitpunkt

Die idealen Ausbringungszeitpunkte sind das Frühjahr (März bis Mai), wenn Pflanzen und Bodenleben in die Wachstumsphase starten, sowie der Herbst (September bis Oktober), wenn der Boden in der Ruheperiode regeneriert. Als Kompostzusatz können Sie das Gesteinsmehl ganzjährig verwenden — auf jede frische Kompostlage gestreut, verbessert es Qualität und Mineralstoffgehalt des fertigen Komposts spürbar.

Orientierungswerte für die Dosierung (Richtwerte aus Fachquellen, alle als Orientierung zu verstehen):

  • Erstgabe Beete und Rasenflächen: 200–300 g/m²
  • Jährliche Folgeapplikation: 100–200 g/m²
  • Saure Böden: bis 300 g/m² pro Jahr
  • Obstbäume (Wurzelbereich): 200–500 g pro Baum
  • Kompost: 1 kg pro 100 Liter Kompostmasse, auf jede neue Lage streuen

Im Kompost fördert das Mineralmehl die aerobe Rotteaktivität, bindet Feuchtigkeit und unangenehme Gerüche und reichert den fertigen Kompost mit wertvollen Mineralstoffen an — das Ergebnis ist ein mineralstoffreicherer Humus, der Ihrem Boden langfristig zugute kommt.

Pflanzenschutz durch Bestäuben (Gesteinspulver ultrafein)

Steinmehl gegen Blattläuse und Raupen — das klingt ungewöhnlich, ist aber eine altbewährte Methode im Biogarten. Für den physikalischen Pflanzenschutz durch Bestäuben eignen sich ausschließlich die Varianten „ultrafein“ (0–50 µm) und „fein“ (0–63 µm). Die sandige Variante (0–2 mm) ist für diesen Zweck zu grob. Das Wirkprinzip ist rein mechanisch: Das feine Pulver legt sich auf Blättern und Trieben ab und verstopft die Atemöffnungen kleiner Schädlinge — ohne chemische Wirkstoffe, ohne Rückstandsrisiko für Ernte und Umwelt.

Wirksam gegen Blattläuse, Raupen, Kartoffelkäfer und Buchsbaumzünsler — ohne chemische Rückstände, ohne Wartezeiten vor der Ernte. Anwendungshinweise für das Bestäuben:

  • Menge: 100–200 g pro 10 m² Blattfläche, bei trockenem Wetter
  • Zeitpunkt: Frühmorgens — bevor Bienen aktiv werden
  • Ober- und Unterseite der Blätter gleichmäßig bestäuben (Blattläuse sitzen oft unten)
  • Nach Regen die Anwendung wiederholen, da das Pulver ausgewaschen wird
  • Hilfsmittel: Pulverzerstäuber oder Puderflasche erleichtern die gleichmäßige Verteilung

Unser Sortiment – drei Konsistenz-Typen

Alle 23 Produkte dieser Kategorie bestehen aus 100 % Urgesteinsmehl aus Diabas, mechanisch aufbereitet aus natürlichem Gestein, ohne Zusatzstoffe. Drei Konsistenz-Varianten decken unterschiedliche Anwendungen ab:

  • Fein (0–63 µm) — 10 Produkte: Sehr feines Pulver, das sich wie Mehl anfühlt. Häufig im Gartenbau eingesetzt — als Feinstdüngung für Beete und Rasenflächen sowie als Beimischung und Puder für Geflügel.
  • Sandig (0–2 mm) — 9 Produkte: Körnigere Konsistenz, ähnlich feinem Sand. Bewährt als Grundfüllung in der Sandwanne, Einstreu-Zusatz im Geflügelstall und als Bodenhilfsstoff in Garten und Rasen.
  • Gesteinspulver ultrafein (0–50 µm) — 4 Produkte: Das feinste Pulver im Sortiment — noch feiner als „fein“. Speziell entwickelt für den Pflanzenschutz durch Bestäuben gegen Blattläuse, Raupen und andere Schädlinge sowie für die direkte Anwendung am Tier.

Alle drei Varianten lassen sich kombinieren: Viele Geflügelhalter verwenden „sandig“ als Grundfüllung und „fein“ als Puder-Beimischung. Gärtner setzen häufig „fein“ für den Boden und „ultrafein“ für den Pflanzenschutz durch Bestäuben ein. Alle Varianten sind in mehreren Gewichtsklassen erhältlich — vom Einstieg bis zum Saisonbedarf:

  • ✓ 100 % Diabas-Urgesteinsmehl — ohne Zusatzstoffe, fein gemahlen aus mechanisch aufbereitetem Naturgestein
  • ✓ FiBL-gelistet — für den ökologischen Landbau gemäß EU-Verordnung 889/2008 geeignet
  • ✓ Drei Konsistenz-Varianten: fein (0–63 µm), sandig (0–2 mm) und ultrafein (0–50 µm)
  • ✓ Versandkostenfrei per DHL direkt aus eigenem Lager in Deutschland
  • ✓ Kleinstgebinde ab 1 kg — ideal zum Ausprobieren oder für kleinen Bedarf
  • ✓ 30 Tage Widerrufsrecht

Häufige Fragen zu Urgesteinsmehl

Wie verwende ich Diabas-Urgesteinsmehl als Staubbad für Hühner?

Als Beimischung sollte Urgesteinsmehl mindestens 10 % des Staubbad-Volumens ausmachen; pur einfüllen ist ebenfalls möglich. Für Puder-Anwendung wählen Sie „fein“ (0–63 µm); als körnigere Grundfüllung eignet sich „sandig“ (0–2 mm). Das Staubbad muss unbedingt trocken bleiben — Feuchtigkeit reduziert die Wirkung der Mineralpartikel erheblich.

Hilft Urgesteinsmehl gegen Milben bei Hühnern?

Diabas-Urgesteinsmehl unterstützt die natürliche Parasitenabwehr auf physikalisch-mechanischem Weg: Die fein gemahlenen Partikel lagern sich in Körperöffnungen und Gelenkspalten von Milben wie der Roten Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae) ab und trocknen diese aus — ohne chemische Wirkstoffe. Besonders in der Milben-Saison April bis September ist regelmäßige Anwendung empfehlenswert. Bei bereits starkem Befall ist tierärztliche Beratung ratsam.

Wann und wie viel Urgesteinsmehl im Garten ausbringen?

Die besten Ausbringungszeitpunkte sind März bis Mai und September bis Oktober. Als Erstgabe empfehlen sich 200–300 g/m² auf Beeten und Rasenflächen; für die jährliche Folgeapplikation genügen 100–200 g/m². Als Kompostzusatz streuen Sie 1 kg Steinmehl auf je 100 Liter Kompostmasse.

Was ist der Unterschied zwischen Urgesteinsmehl „fein“ und „sandig“?

„Sandig“ (0–2 mm) eignet sich als körnige Grundfüllung für das Staubbad und als Einstreu-Zusatz. „Fein“ (0–63 µm) ist ein sehr feines Pulver für Gefiederbestäubung, Sandwannen-Beimischung und Feinstdüngung im Boden. „Ultrafein“ (0–50 µm) ist die feinste Variante und speziell für den Pflanzenschutz durch Bestäuben gegen Blattläuse und Raupen konzipiert.

Ist Diabas-Urgesteinsmehl für den ökologischen Landbau zugelassen?

Ja — das Material ist FiBL-gelistet und gemäß EU-Verordnung 889/2008 für den ökologischen Landbau zugelassen. Es gilt zudem als Bodenhilfsstoff gemäß Düngemittelverordnung. Alle Produkte in dieser Kategorie sind für den ökologischen Landbau geeignet.

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