Kopfsteinpflaster in der Hofeinfahrt oder auf dem Vorplatz: Wer diese Oberfläche saniert oder neu anlegt, steht vor einer eigenen Kategorie von Anforderungen. Die Steine sind unregelmäßig, die Fugen breit, und herkömmlicher Feinkorn-Fugensand hat hier keine Chance. Die Körnung 2,0–3,15 mm ist eine der wenigen Körnungen, die für historisches Kopfsteinpflaster und ähnliche Pflasterarten tatsächlich geeignet ist.
Körnung 2,0–3,15 mm: Historisches Pflaster sanieren
Kopfsteinpflaster hat Fugenbreiten von typischerweise 8 bis 20 mm — in manchen Bereichen auch mehr. Hier braucht es eine Körnung, die Volumen in die Fuge bringt und nicht durch den Untergrund sackt. 2,0–3,15 mm füllt Fugen ab ca. 8 mm Breite zuverlässig. Das Material lässt sich trocken einbürsten, auch auf der unebenen Oberfläche von Kopfsteinpflaster. Für Sanierungsprojekte an historischen Pflasterflächen — Höfe, Einfahrten, Dorfstraßen im Privatbereich — ist diese Körnung eine bewährte Wahl.
Kein Mörtel — Einkehren reicht
Mörtel verändert das Erscheinungsbild von historischem Pflaster unwiederbringlich und ist schwer zu entfernen. Einzukehrender Quarzsand erhält den Charakter des Pflasters und lässt sich jederzeit ergänzen oder ersetzen. SiO₂-Quarzsand, bei 450 °C feuergetrocknet: kalkfrei, keimfrei, chemisch inert — eine reversible, dauerhafte Fugenlösung ohne Chemie. Naturbeige fügt sich in die Farbwelt von Granit-Kopfsteinpflaster harmonisch ein.
Sanierung Schritt für Schritt
Alten, ausgewaschenen Sand und Unkrautreste aus den Fugen entfernen. Trockenen Einkehrsand 2,0–3,15 mm großzügig auf der Fläche verteilen und mit einem steifen Besen in alle Fugen einbürsten. Mehrmals wiederholen, bis die Fugen vollständig gefüllt sind. Überschüssiges Material abkehren. Nach dem ersten starken Regen kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen — Kopfsteinpflaster-Fugen setzen sich tiefer als bei glattem Pflaster.
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