Klinker-Einfahrten haben Charakter. Die unregelmäßigen Oberflächen und die typischen Fugenbreiten von 6 bis 10 mm verlangen nach einem Fugenmaterial, das nicht zu fein ist, um zu versacken, und nicht zu grob, um eingebürstet werden zu können. Die Körnung 2,0–4,0 mm trifft diesen Bereich.
Körnung 2,0–4,0 mm: Für mittelbreite bis breite Fugen
Mit einem Kornspektrum von 2,0 bis 4,0 mm eignet sich dieser Einkehrsand für Fugenbreiten zwischen ca. 6 und 10 mm. Das gilt für Pflasterklinker-Einfahrten mit versetzter Verlegung, großformatige Betonpflastersteine im Fischgrät-Muster sowie Natursteinplatten aus Granit oder Basalt mit etwas breiterem Fugenbild. Das Korn ist groß genug, um nicht in den Unterbau zu sinken, und lässt sich dennoch mit dem Fugenbesen gut verteilen.
Physikalisch unkrauthemmend
Quarzsand (SiO₂) enthält von Natur aus keinen Kalk — nach der thermischen Behandlung bei 450 °C ist er zudem vollständig keimfrei. Dicht gepackt lässt er kaum Raum für Wurzelwachstum und entzieht Keimen durch seine nährstoffarme, trockene Beschaffenheit die Lebensgrundlage. Das ist ein rein physikalischer Effekt, ohne Zusatzstoffe. Die naturbeige Farbe harmoniert mit roten und braunen Klinkern ebenso wie mit grau-beigen Tönen im Pflasterbild.
Verarbeitungshinweis für Klinkeroberflächen
Klinkeroberflächen sind oft rauer als glatte Betonpflastersteine. Beim Einbürsten darauf achten, dass der Fugenbesen den Sand vollständig in die Fuge drückt und nicht an der rauen Steinoberkante hängen bleibt. Ein zweiter Bürstendurchgang empfiehlt sich bei tiefen Fugen. Überschüssiger Sand lässt sich nach dem Verfugen trocken abkehren, ohne Rückstände zu hinterlassen. Bei 6–10 mm Fugenbreite mit 30 mm Tiefe reicht ein 25-kg-Sack für ca. 4–6 m².
Alle verfügbaren Körnungen und Gebindegrößen zeigt die Übersichtsseite Fugensand Naturbeige. Versand kostenlos per DHL.




