Orchideen, Kakteen und Sukkulenten stellen besondere Ansprüche an ihr Substrat: Staunässe ist ihr größter Feind, während gleichzeitig ausreichend Feuchtigkeit und Luft an die Wurzeln gelangen müssen. Lavagranulat in der Körnung 1–5 mm löst genau dieses Problem. Die poröse Struktur des vulkanischen Gesteins aus der Eifel nimmt Feuchtigkeit auf, gibt sie langsam wieder ab und sorgt dabei für eine dauerhaft lockere, gut durchlüftete Substratstruktur.
Eigenschaften des vulkanischen Gesteins
Lavagranulat entsteht durch die Aufbereitung von Basaltlava — einem Naturgestein vulkanischen Ursprungs. Die charakteristische rot-braune Färbung entsteht durch Eisenoxidverbindungen im Gestein. Jedes Korn ist von einem feinen Netz winziger Poren durchzogen. Diese Poren speichern Wasser und die darin gelösten Nährstoffe, geben beides aber zeitverzögert ab. So entsteht ein natürlicher Puffer zwischen Gießen und Austrocknen, der empfindliche Pflanzen vor Wurzelstress schützt. Das Granulat ist deutlich leichter als vergleichbarer Kies oder Sand — die Schüttdichte liegt bei ca. 1.000–1.200 kg/m³.
Anwendung als Substratkomponente
Für Orchideen bewährt sich Lavagranulat als alleiniges Pflanzmedium oder in Kombination mit Rindenmulch. Kakteen und Sukkulenten profitieren von einer Beimischung von etwa einem Teil Lavagranulat auf vier Teile Anzuchterde — das verhindert Verdichtung und verbessert die Drainage nachhaltig. Bei der ersten Verwendung empfiehlt sich ein kurzes Abspülen des Granulats, um Staubanteile zu entfernen. Das Produkt wird im natürlichen Lieferzustand versendet.
Praktische Hinweise zur Menge
Die 5-kg-Packung eignet sich für die Erstbefüllung mehrerer kleinerer Töpfe oder als Vorrat für die laufende Pflanzenpflege. Als Drainageschicht am Topfboden reichen 2–3 cm Schütthöhe, als vollwertiges Substrat rechnen Sie mit ca. 1 Liter pro Liter Topfvolumen. Im Lavagranulat Sortiment finden Sie alle verfügbaren Körnungen und Gewichtsklassen. Versand kostenlos per DHL, kein Mindestbestellwert.


