Poolfilter auf einem anderen Niveau
Wer den klassischen Filtersand in seiner Sandfilteranlage durch Klinoptilolith ersetzen möchte, findet in der Körnung 1,0–2,5 mm eine praxisbewährte Wahl für größere Hausbecken und Gewerbepools. Das Mineral filtert mechanisch feiner als herkömmlicher Quarzsand — und geht dabei einen Schritt weiter, den Sand grundsätzlich nicht gehen kann: Es entfernt Ammonium (NH₄⁺) durch Ionenaustausch aus dem Poolwasser.
Das Chloramin-Problem und wie Zeolith es löst
Der typische stechende Geruch in Schwimmbädern stammt nicht von übermäßig viel Chlor, sondern von Chloraminen. Diese entstehen, wenn freies Chlor mit NH₄⁺ reagiert — eingebracht durch Schweiß, Sonnencreme und Urin der Badenden. Chloramine desinfizieren schlecht, reizen Augen und Schleimhäute und sind der Hauptgrund für Augenrötungen nach dem Baden. Klinoptilolith bindet NH₄⁺ im Filter, bevor es zur Chloramin-Bildung kommt. Das Ergebnis: mehr freies Chlor für die eigentliche Desinfektion, weniger Gesamtchlorverlust und bessere Wasserqualität bei gleicher oder geringerer Chemikaliendosierung.
Einbau: direkter Ersatz ohne Umbau
Zeolith lässt sich in bestehende Sandfilteranlagen einbauen, ohne Änderungen am Filtergehäuse oder den Anschlüssen vorzunehmen. Da Klinoptilolith leichter ist als Quarzsand, wird für dieselbe Filterwirkung weniger Gewicht benötigt — Richtwert: etwa die Hälfte der üblichen Sandfüllmenge. Für einen Filter mit 40 cm Durchmesser genügt ein 25-kg-Sack. Die Saisonal-Regeneration erfolgt mit Kochsalzlösung (1 kg Salz je 10 kg Zeolith), 12 bis 24 Stunden im Filter bei ausgeschalteter Pumpe einwirken lassen, danach Rückspülen und Nachspülen wie gewohnt.
Inhalt und Versand
Inhalt: 25 kg Klinoptilolith, Körnung 1,0–2,5 mm. Versand kostenlos per DHL ab dem ersten Paket. Feinere Poolkörnungen finden Sie in unserem Zeolithe-Sortiment.





