Im Garten- und Landschaftsbau ist der Gartenweg eines der häufigsten Pflasterprojekte. Ob Trittsteinweg, befestigter Gartenweg aus Betonplatten oder Natursteinpfad — die Fugenbreiten liegen meist zwischen 2 und 5 mm. Für diesen Bereich eignet sich die Körnung 0,2–0,7 mm besonders gut.
Körnung 0,2–0,7 mm: Der Allrounder für Gartenwege
Die Körnung 0,2–0,7 mm bedient Fugenbreiten im Bereich von ca. 2 bis 5 mm — den typischen Bereich für Gartenwege, Gehwegplatten und leicht belastete Terrassenflächen. Das Material lässt sich trocken einbürsten, setzt sich gleichmäßig und bildet nach dem Festsetzen eine kompakte Schicht, die dem Weg Stabilität gibt. Für Projekte im Privatbereich ist diese Körnung eine zuverlässige Standardwahl.
Dauerhaft stabil — auch nach dem Winter
Frost und Tauwechsel setzen Fugenmaterial zu. Durch Feuertrocknung bei 450 °C sterilisiert: Der Quarzsand (SiO₂) enthält weder Kalk noch organische Rückstände. Nach jedem Winter bleibt die Fuge intakt, und bei Bedarf kann locker gewordenes Material einfach nachgekehrt werden. Die naturbeige Tönung passt zu grauen, beige und cremefarbenen Pflasterplatten gleichermaßen.
Gartenweg anlegen: Was beim Verfugen zu beachten ist
Vor dem Einbürsten sollte die Fläche vollständig trocken sein — feuchter Fugensand lässt sich nicht gleichmäßig einbürsten und kann Klumpen bilden. Nach dem Einbürsten das überschüssige Material abkehren, dann befeuchten (optional, beschleunigt das Festsetzen). Nach dem ersten Regen kontrollieren, ob die Fuge vollständig gefüllt ist, und bei Bedarf nachsanden. Bei 3 mm Fugenbreite und 30 mm Tiefe reicht ein 25-kg-Sack für ca. 8–10 m². Reste trockenen Sand im verschlossenen Sack lagern — für das spätere Nachsanden nach dem nächsten Winter bleibt er vollständig verwendbar.
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