Sehr schwere Böden mit hohem Tonanteil widerstehen normalen Pflegemaßnahmen hartnäckig — Wasser staut sich, Rasenwurzeln finden keine Luft, der Rasen leidet dauerhaft. Für solche Extremböden setzt die Fachwelt auf grobe Körnungen, die großvolumige Drainagekanäle im Boden schaffen. Die Körnung 1,0–2,0 mm ist auf diese anspruchsvollen Verhältnisse ausgelegt.
Grobsanierung nach dem Aerifizieren auf schweren Tonböden
Das Aerifizieren erzeugt Kanäle bis in tiefere Bodenschichten — genau dort, wo bei schweren Böden die Verdichtung beginnt. Das anschließende Verfüllen dieser Kanäle mit grobkörnigem Sand (1,0–2,0 mm) hinterlässt dauerhafte Drainagestrukturen, die auch unter erneuter Belastung offen bleiben. Fachkreise empfehlen für diesen Anwendungsfall als Richtwert 7–10 kg Sand pro Quadratmeter. Der Erfolg ist oft erst nach der zweiten oder dritten Pflegesaison vollständig sichtbar — Geduld zahlt sich aus.
Mineralische Permanenz — kein Abbau wie bei organischen Zusätzen
Kompost, Torf und andere organische Bodenverbesserer leisten kurzfristig gute Dienste, verlieren aber mit zunehmendem Abbau ihre Struktur. Quarzsand verhält sich grundlegend anders: Die SiO₂-Körner werden im Boden nicht zersetzt, schrumpfen nicht und verlieren ihre stützende Funktion nicht. Was in die Drainagekanäle eingearbeitet wird, bleibt dauerhaft an Ort und Stelle. Für schwere, permanente Tonböden ist das entscheidend — die Bodenstrukturarbeit muss sich über viele Jahre lohnen.
Werkzeug-Empfehlung für die Grobsanierung
Bei der Verfüllung von Aerifizierlöchern mit grober Körnung empfehlen Fachleute den Einsatz eines Topdressers oder einer Schaufel in Kombination mit einem breiten Rechen. Die gröberen Körner sind weniger selbstfließend als feine Sande — ein aktives Einarbeiten mit dem Rechen ist sinnvoll, um eine gleichmäßige Verteilung in den Belüftungslöchern zu gewährleisten.
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