Professionelle Sportplatzpfleger und Greenkeeper wissen: Je schwerer der Boden und je intensiver die Nutzung, desto gröber muss die Körnung des Rasensands sein. Die 1,4–2,2 mm Fraktion liegt im oberen Bereich des für Rasen sinnvollen Kornspektrums und wird in der Fachpraxis für Flächen eingesetzt, die weder mit leichten noch mit mittleren Körnungen dauerhaft offen zu halten sind.
Professionelle Sportplatzpflege: maximale Strukturverbesserung
Bei stark verdichteten Sportböden mit hohem Ton- und Schluffgehalt ist die grobe Körnung das Mittel der Wahl. Die 1,4–2,2 mm Körner schaffen beim Einarbeiten nach dem Aerifizieren Drainagekanäle, die unter der Trittbelastung des Spielbetriebs nicht sofort wieder zugedrückt werden. Für intensive Sportplatz-Topdressings gilt die übliche Auftragsmenge bei etwa 10 kg je Quadratmeter. Die Bodentemperatur sollte bei der Maßnahme mindestens 9 °C betragen.
Grobe Körner wandern nicht — kein Auswaschen durch Regen
Sehr feine Sande können bei starken Regenmengen aus den Belüftungslöchern ausgewaschen oder durch Oberflächenwasser horizontal verschleppt werden. Körner im Bereich 1,4–2,2 mm sind zu schwer und zu grob für diesen Effekt — sie verbleiben dort, wo sie eingearbeitet wurden. Die Drainagestruktur bleibt nach Starkregen intakt. Das ist auf Sportplätzen mit regelmäßigem Spielbetrieb ein entscheidender Stabilitätsvorteil.
SiO₂-Quarzsand — mineralisch stabil über viele Saisons
Für Sportflächen, die über viele Jahre bespielt werden, braucht der Bodenverbesserer ebenfalls lange Lebensdauer. SiO₂-Quarzsand erfüllt diese Anforderung: Er verwittert nicht, verliert keine Substanz durch Frost oder Hitze und bleibt mineralisch stabil. Kalkfrei, durch Feuertrocknung keimfrei — und die kantengerundeten Körner schonen das Graswurzel-Netzwerk trotz der groben Körnungsgröße.
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