12,5 kg Schlacke-Strahlmittel — für Betriebe mit Serienbedarf
Wenn Strahlen kein Gelegenheitsgeschäft ist, sondern fester Teil eines Beschichtungsbetriebs oder einer Instandhaltungswerkstatt, lohnt sich das 12,5-kg-Gebinde. Es entspricht dem klassischen halben Sack — genug für eine Serienschicht an mittleren Bauteilen, ohne dass ein voller 25-kg-Sack angebrochen werden muss.
Kupfersilikat-Schlacke mit Mohs-Härte 6–7 arbeitet aggressiv genug für industrielle Aufgaben: Altlack-Entfernung, Oxidschicht-Abtrag, Vorbereitung vor Zwei-Komponenten-Epoxid oder Polyurethan-Beschichtungen. Das kantige Korn erzeugt eine definierte Oberflächenrauheit, die als Haftanker für Beschichtungssysteme wirkt.
Beschichtungsfertige Oberflächen durch Strahlen mit Schlacke
Für Beschichtungsbetriebe ist die Qualität der Vorbehandlung entscheidend. Ein unzureichend aufgerauter Untergrund führt zu Blasenbildung, Enthaftung und vorzeitigem Beschichtungsversagen. Kupfersilikat-Schlacke erzeugt durch ihr kantiges Korn ein Anker-Profil, das Beschichtungen zuverlässig aufnimmt.
Typisch eingesetzt wird dieses Gebinde bei der Vorbereitung von Gussteilen — Gehäusen, Lagerschildern, Pumpengehäusen — die vor dem Lackieren oder Pulverbeschichten von Gussschale und Oxidrückständen befreit werden müssen. Auch an Container-Außenwänden, wo Rostnarben und Altbeschichtungen komplett entfernt werden sollen, bewährt sich dieses Strahlmittel in der Serienverarbeitung.
Einwegstrahlen ohne Aufbereitungsaufwand
Kupfersilikat-Schlacke ist als Einwegstrahlmittel konzipiert. Das verbrauchte Korn wird nach dem Strahlen entsorgt. In Beschichtungsbetrieben, die im Freiluft-Betrieb oder in Kabinen ohne Siebanlage arbeiten, ist das eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung: Der Prozess läuft durch, ohne dass Zeit für Rückgewinnung und Kornprüfung investiert werden muss.
Der Kieselsäuregehalt liegt unter 0,1 Prozent. Das Material gilt damit als silikoseungefährlich gemäß BGR 500.
Körnung und Strahldruck
Die Wahl der Körnung beeinflusst direkt das Ergebnis:
- Feinere Körnungen erzeugen ein gleichmäßiges, feines Anker-Profil — ideal für Pulverbeschichtung
- Gröbere Körnungen steigern den Abtrag und die Ankerhafttiefe — für Korrosionsschutz-Grundierungen im Stahlbau
Druckluft-Strahlsysteme mit 4–8 bar Betriebsdruck sind die typische Einsatzumgebung. Schleuderrad-Anlagen sind für dieses Strahlmittel nicht vorgesehen.
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