15 kg Schlacke — Strahlmittel für den Stahlbau
Stahlbauer und Beschichtungsprofis, die großformatige Bauteile für den Korrosionsschutz vorbereiten, arbeiten mit einem anderen Anspruch als der Werkstatthandwerker. Hier geht es nicht um Kleinstmengen, sondern um durchgehende Produktivität. Das 15-kg-Gebinde Kupfersilikat-Schlacke ist auf genau diesen Bedarf ausgelegt.
Das kantige, dunkelgraue Schlackekorn hat eine Mohshärte von 6–7. Es trägt Zunder, Walzhaut, Rost und Altbeschichtungen von Stahlbauteilen in einem Arbeitsgang ab. Was zurückbleibt, ist eine gleichmäßig aufgeraute Metalloberfläche — der Ausgangszustand, den Korrosionsschutz-Grundierungen und Zwei-Komponenten-Beschichtungssysteme voraussetzen.
Strukturstrahlen: Was das Anker-Profil bewirkt
Beim Strukturstrahlen geht es nicht allein um Sauberkeit — sondern um eine definierte Oberflächenrauheit, die als mechanischer Haftanker für den Beschichtungsaufbau dient. Kupfersilikat-Schlacke erzeugt dieses Profil durch ihre scharfkantige Kornform: Die Körner schlagen Mikrotäler in die Metalloberfläche, in denen sich die Grundierung verankert.
Das Ergebnis: Beschichtungen haften dauerhaft, auch bei thermischer Wechselbeanspruchung oder aggressivem Industrieumfeld. Typische Anwendungsfelder sind Stahlbrücken, Industriehallen, Pipelines, Kransysteme und Behälterbau — überall dort, wo der Korrosionsschutz langfristig halten muss.
Hinweis zu Staubschutz im Stahlbau-Einsatz
Gerade im Stahlbau wird häufig im Freien oder in anspruchsvollen Umgebungen gestrahlt. Deshalb sollten Absaugung, geeigneter Atemschutz und die jeweils geltenden Arbeitsschutzvorgaben für den konkreten Einsatz geprüft werden. Die erforderliche persönliche Schutzausrüstung — Strahlerschutzhelm und Körperschutz — bleibt davon unberührt.
Als Einwegstrahlmittel entfällt der Aufwand für Kornrückgewinnung. Beim Freiluft-Strahlen an Stahlträgern, Knotenblechen oder Brückensegmenten ist das kein Nachteil, sondern ein prozessualer Vorteil: Das verbrauchte Material wird mit dem Strahlgut entsorgt, der nächste Einsatz beginnt mit frischem Korn.
Körnung gezielt wählen
Für Stahlbau-Anwendungen empfiehlt sich eine mittlere bis grobe Körnung, die ausreichend Anker-Profil für Zinkstaubbeschichtungen oder EP-Grundierungen erzeugt. Die genaue Wahl hängt von der geforderten Rauheitsklasse und dem Druckluftdruck der Strahlanlage ab. Über das Produktdropdown stehen mehrere Körnungen zur Auswahl.
Versand und Verfügbarkeit
Das 15-kg-Gebinde wird kostenlos per DHL aus unserem eigenen Lager geliefert. Alle Körnungen sind lagernd.


