Historisches Kopfsteinpflaster aus Granit oder Basalt trägt oft einen natürlichen Grauton — Jahrzehnte der Witterung haben die Oberfläche geglättet und die Farbe normalisiert. Wer solches Pflaster saniert oder einen ähnlichen Stil neu anlegt, steht vor Fugenbreiten von 8 mm und mehr. Die Körnung 2,0–3,15 mm in Naturgrau ist für diesen Bereich konzipiert.
Körnung 2,0–3,15 mm: Grober Einkehrsand für Kopfsteinpflaster
Kopfsteinpflaster aus Granit oder Basalt hat breite, unregelmäßige Fugen. Feinkorn-Fugensand würde in solchen Fugen zu tief absinken und keine stabile Füllung bilden. Die Körnung 2,0–3,15 mm hat das nötige Volumen: Die Körner füllen den Fugenraum, stützen sich gegenseitig und schließen die Oberfläche. Das trockene Einkehren gelingt auch auf unebenen Pflasteroberflächen mit einem steifen Fugenbesen. Für die Sanierung grauer Granit-Kopfsteinpflasterung ist Naturgrau die farblich konsequenteste Wahl. Bei 10 mm Fugenbreite und 40 mm Tiefe reicht ein 25-kg-Sack für etwa 3–4 m². Für größere Sanierungsflächen empfiehlt es sich, mehrere Säcke auf Vorrat zu bestellen.
Einkehren statt Mörtel — reversibel und dauerhaft
Einzukehrender Fugensand erhält den historischen Charakter des Pflasters und lässt sich jederzeit ergänzen. Thermisch bei 450 °C aufbereitet — weder Kalk noch organische Stoffe bleiben zurück. Chemisch neutral verhält sich der Quarzsand passiv gegenüber dem Naturstein und dem Unterbau. Unkrauthemmend durch physikalisch dichte Fugenfüllung, ohne Einsatz von Herbiziden. Wer das Pflaster regelmäßig im Herbst kontrolliert und leere Stellen nachfüllt, erhält das historische Fugenbild über viele Jahre stabil. Restmengen im original verschlossenen Sack trocken lagern — der Sand behält seine Qualität unbegrenzt.
Weitere Körnungen für historisches Pflaster: Fugensand Naturgrau. Versand kostenlos per DHL, kein Mindestbestellwert.




